Online-Lesung aus den Tagebüchern von Paul Kundt

Paul Kundt (1895–1991) war einer der bekanntesten Journalisten und Chronisten Merseburgs des 20. Jahrhunderts. Er ist der Autor der „Merscheborcher Babeleien“ und immer noch bekannt als „Baul von der Soale“.

Paul Kundt (Foto: Jochen Ehmke um 1990)

Seine Tagebuchaufzeichnungen aus DDR-Zeiten sind im Archiv des Merseburger Doms verwahrt und geben einen einzigartigen Einblick in die Lebenswelt eines politisch stets wachen Merseburgers. Von den späten 40ern bis weit in die 80er Jahre hinein notierte Kundt mit spitzer Feder alle großen und kleinen Ereignisse in und um Merseburg. 

Der Leiter des Domstiftsarchivs Merseburg, Markus Cottin, und Kim Ludwig, Mitarbeiterin der Universitäts- und Landesbibliotheken Sachsen-Anhalt, die sich lange mit den Tagebüchern beschäftigten, stellen sie kurz vor.

Bereits im Januar sollte eine Lesung aus den Tagebüchern unter dem Titel „Von Dom und Schloss zu Merseburg“ stattfinden. Kim Ludwig und Markus Cottin wählten aus den zahlreichen Tagebucheinträgen eindrückliche Textpassagen aus, die sich um den Merseburger Dom und das Schloss Merseburg drehen. Da die Lesung aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden konnte, haben sie die Lesung digital aufgezeichnet.

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